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Liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerenergie,

jetzt sind Sie dran. Die Wahl des Bürgerenergieprojektes des Jahres 2017 geht in die entscheidende Phase. 17 Projekte haben sich beworben und stellen sich ab heute zur Abstimmung. Votieren Sie für das Projekt, das Sie am meisten überzeugt, weil es innovativ und zukunftsweisend für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand ist. Das geht ganz einfach. Sie klicken auf https://wettbewerb.buendnis-buergerenergie.de/ und wählen Sie bis zu 5 Projekte aus, denen Sie Ihre Stimme geben wollen. Per Eingabe Ihrer Mailadresse schicken Sie Ihr Voting raus und erhalten eine Bestätigungsmail. Mit Bestätigung des Links in dieser Mail geben Sie Ihre Stimme ab.
Bitte halten Sie sich beim Voting an den Grundsatz zur Fairness, denn Bürgerenergie steht für Fairness. Mehrfache Stimmabgabe, Bots oder ähnliche Formen können zum Ausschluss von Bewerbern führen.

The winner is… ?

Ende des Monats geben wir die drei Gewinnerprojekte bekannt. Nach einem Besuch vor Ort mit Auszeichnung stellen wir die Gewinner in einem medienwirksamen Portrait vor.

 

  Aus dem Bündnis Bürgerenergie

Erste Ausschreibungsrunde Wind an Land: Bürgerenergie ernst nehmen – Zuschläge genau prüfen

Von den 70 im Bieterverfahren erfolgreichen Projekten sind 65 Bürgerenergiegesellschaften im Sinne des EEG 2017. Das ist das Ergebnis der ersten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land, die am 19. Mai bekanntgegeben wurde. Bürgerenergie sei der große Gewinner, äußerte sich Energiestaatssekretär Rainer Baake zufrieden. Das Bündnis Bürgerenergie rät, die Zuschläge nun genau zu prüfen. Denn mit der Ausschreibung kam es zu einer hohen Zahl von Neugründungen von Bürgerenergiegesellschaften. Erfüllen diese Gesellschaften das, worauf es bei Bürgerenergie ankommt: Demokratie, Mitsprache und Mitbestimmung der Menschen vor Ort – eben echte Partizipation? War weithin öffentlich bekannt, dass Bürgerinnen und Bürger im Landkreis einen Bürgerwindpark planen? Oder verbergen sich Großinvestoren hinter Bürgerenergiegesellschaften, die sich die Sonderregelungen für Bürgerenergie zu Nutze machen? Lesen Sie unsere Pressemitteilung zur Ausschreibung.

Europäische Energiepolitik: Dezentralisierung, Digitalisierung und Demokratisierung nötig

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss hat kürzlich eine Stellungnahme zur geplanten Erneuerbare-Energien-Richtlinie der Europäischen Kommission abgegeben. BBEn-Vorstand René Mono hat als Experte des Berichterstatters an der Stellungnahme mitgearbeitet. Der Ausschuss kritisiert das vorgegebene 27-Prozent-Ziel zum Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch im Jahre 2030 als nicht ambitioniert genug. Zugleich müssten gleiche Ausgangsbedingungen für alle Energieträger geschaffen werden. Die konventionelle Stromerzeugung sei immer noch hochsubventioniert, während die Vorschriften für Prosumenten und Verbraucherrechte noch nicht klar genug seien. Die Stellungnahme fand im Plenum des Ausschusses eine große Zustimmung. René Mono ist sich sicher: „Die überwältigende Mehrheit im Plenum bei nur einer Gegenstimme verspricht, dass die Entscheidungsträger genauer hinschauen.“ Lesen Sie die Stellungnahme hier. Über die weiteren Entwicklungen auf Ebene der EU-Energiepolitik halten wir Sie in den kommenden Monaten auf dem Laufenden.

  Aus der Bürgerenergie

Klimagen: Von der Energie- zur Klimaschutzgenossenschaft

Vor Ort wirken. Menschen überzeugen und Strukturen aufbauen, die es leichtmachen, sich klimagerecht zu verhalten. Das ist die Idee des Projektes klimagen. Energiegenossenschaften sind dafür prädestiniert. Deshalb will das Projekt u.a. Energiegenossenschaften bei der (Weiter-) Entwicklung klimaschutzrelevanter Geschäftsmodelle unterstützen. Kooperationspartner des dreijährigen Projektes sind die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV – Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V., die Universität Kassel und das Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e.V. (deENet). Mehr Informationen zu klimagen gibt es hier.

Speicherprojekte für Energiegenossenschaften

Unser Mitglied, das Landesnetzwerk BürgerEnergieGenossenschaften Rheinland-Pfalz hat eine spannende Speicherstudie herausgegeben. In dem Anwenderleitfaden werden zehn potentielle genossenschaftliche Geschäftsmodelle vorgestellt und hinsichtlich ihrer Komplexität und Wirtschaftlichkeit bewertet. Diese systematische Darstellung ist bisher einmalig in Deutschland. Den Leitfaden gibt es kostenfrei bei der LaNEG Rheinland-Pfalz zum Download.

Praxisplattform Geschäftsmodelle von Energiegenossenschaften

Innovative Projekte, modellhafte Vorhaben, neue Geschäftsmodelle aktuell und auf einen Blick. Unser Mitglied, das Netzwerk Energiewende Jetzt, baut gerade eine Praxisplattform Geschäftsmodelle von Energiegenossenschaften auf und bündelt Erfahrungswissen von Energiegenossenschaften in ganz Deutschland. Die Praxisplattform stellt Projekte in 21 Kategorien vor, etwa PV-Direktverbrauch, Stromlieferung, Nahwärme, Wind, Speicher, Energieeffizienz bis zu Wasserkraft. Hinzu kommen Kooperationen mit Kommunen, Stadtwerken, Wohnungsgenossenschaften u.a. Hier geht es zur Praxisplattform.

  Tagungen, Workshops, Seminare

"Baustelle Energiewende" am 28.6. in Berlin

Gut ein Drittel des Stroms kommt aus erneuerbaren Energien. Die Gestehungskosten für grüne Energie sinken. Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch entkoppeln sich voneinander. Die Energiewende genießt breite Zustimmung in der Bevölkerung. Das sind sichtbare Erfolge der Energiewende. Unübersehbar sind auch die Herausforderungen: Steinkohle und Braunkohle haben einen Anteil von rund 42 Prozent im Strommix. Der Energiebedarf im Verkehr nimmt seit vielen Jahren zu statt ab. Effizienz- und Einsparpotenziale im Wärmebereich werden nicht erschlossen. Über diese Themen wird auf der Tagung „Baustelle Energiewende“ am Mittwoch den 28.06.2017 ab 08:30 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin diskutiert. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Tagung Prosumer in der Energiewende am 29.6. in Düsseldorf

Dimensionen und Möglichkeiten der aktiven Teilnahme am Energiemarkt durch Unternehmen, private Haushalte und Kommunen beleuchtet die gemeinsame Tagung von EnergieAgentur.NRW und Verbraucherzentrale.NRW am 29. Juni 2017. Themen sind u.a. rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Umsetzungsmöglichkeiten von PV-Anlagen bis Lastmanagement. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zu den Informationen der Verstanstaltung gelangen Sie hier.

18. Schönauer Stromseminar: Was tun gegen den Klimawandel?
Was ist aus energiepolitischer Sicht nötig, um den Klimawandel zu stoppen? Wie kann die Energiewende europaweit umgesetzt werden? Wie durch eine CO2-Abgabe mehr Klimaschutz ohne Mehrkosten erreicht werden kann: Strategien gegen den Klimawandel stehen im Mittelpunkt des 18. Schönauer Stromseminars von Freitag, 30.06 bis Sonntag, 02.07.2017 in Schönau im Schwarzwald. Die Macherinnen und Macher versprechen ein spannendes, informatives und ermutigendes Programm – mit einem lösungsorientierten Blick nach vorne. Am Samstagabend wird der Schönauer Stromrebell 2017 gekürt. Hier finden Sie weitere Informationen und können sich anmelden.

Mit besten Grüßen

Ihr Bündnis Bürgerenergie

 

 

Herausgeber:

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